Wann ist der richtige Zeitpunkt zur Beikosteinführung?

Wenn man nach der Antwort auf die Frage "Ab wann sollte Beikost eingeführt werden?" sucht, findet man die Antwort, dass dieser Zeitpunkt zwischen dem 5. und dem 7. Lebensmonat gewählt werden sollte.

Wann ein Baby beikostreif ist, unterscheidet sich von Baby zu Baby. In der Regel zeigen die Kleinen durch ihr Verhalten den richtigen Zeitpunkt für die Beikosteinführung an.

Anzeichen für Beikostreife

  • Das Baby kann (mit wenig Unterstützung) sitzen.
  • Das Baby schiebt feste Nahrung nicht mehr automatisch aus dem Mund heraus (Zungenschiebreflex).
  • Das Baby zeigt Bereitschaft zum Kauen.
  • Das Baby kann selbstständig Nahrung aufnehmen und kauen.
  • Das Baby zeigt über einen längeren Zeitraum ein gesteigertes Still- bzw. Nahrungsbedürfnis.
  • Das Baby zeigt großes Interesse wenn es andere Menschen essen sieht.
Schwierigkeiten bei der Beikosteinführung

Wenn Mama dann mit der Beikost beginnt und dabei aber doch merkt, dass der kleine Zwerg noch wenig Interesse daran hat oder es ihm sehr schwer fällt sich mit dem Löffel anzufreunden, dann sollte die Beikosteinführung einfach nochmal abgebrochen werden. Ein Versuch 14 Tage später kann dann schon ganz anders aussehen. Ausführliche und hilfreiche Tipps gibt Edith Gätjen in ihrem Buch "Lotta lernt essen".

Wie war es bei uns?

Wir haben uns nach der Empfehlung unseres Kinderarztes gerichtet, der die Meinung der WHO teilt, dass es für ein Baby am besten ist, wenn es 6 Monate lang voll gestillt wird. So bekam unser kleiner Fratz seine ersten Breilöffel mit einem Alter von 23 Wochen.