Ab wann gibt es Beikost?
Beikostreifezeichen im Überblick

Beikostreife: wann ist es Zeit mit Beikost zu beginnen? Anhand verschiedener Zeichen könnt ihr feststellen, ob euer Kind bereits reif für die Beikost ist

Ab wann ist es Zeit für Beikost und mit dem Zufüttern zu beginnen? Wir geben euch Tipps, wie ihr den richtigen Zeitpunkt nach dem 4. Lebensmonat erkennt.

Ab wann Beikost einführen beim Baby

Wenn man nach der Antwort auf die Frage "Ab wann sollte Beikost eingeführt werden?" sucht, findet man die Antwort, dass dieser Zeitpunkt zwischen dem 5. und dem 7. Lebensmonat gewählt werden sollte.

Wann ein Baby beikostreif ist, unterscheidet sich von Baby zu Baby. In der Regel zeigen das Baby durch sein Verhalten den richtigen Zeitpunkt für die Beikosteinführung an. Wenn das Baby bereit für die Beikost ist, spricht man von der Beikostreife.

Ab wann Beikost

Anzeichen für Beikostreife

  • Das Baby kann (mit wenig Unterstützung) sitzen. Das Baby schiebt feste Nahrung nicht mehr automatisch aus dem Mund heraus (Zungenschiebreflex).
  • Das Baby zeigt Bereitschaft zum Kauen.
  • Das Baby kann selbstständig Nahrung aufnehmen und kauen.
  • Das Baby zeigt über einen längeren Zeitraum ein gesteigertes Still- bzw. Nahrungsbedürfnis.
  • Das Baby zeigt großes Interesse wenn es andere Menschen essen sieht.

Schwierigkeiten bei der Beikosteinführung

Wenn Mama dann mit der Beikost beginnt und dabei aber doch merkt, dass der kleine Zwerg noch wenig Interesse daran hat oder es ihm sehr schwer fällt sich mit dem Löffel anzufreunden, dann sollte die Beikosteinführung einfach nochmal abgebrochen werden. Ein Versuch 14 Tage später kann dann schon ganz anders aussehen.

Manchmal ist es aber auch die falsche Gemüsesorte, die das Baby so gar nicht mag. Wenn das Baby nach 3-4 Tagen eine Gemüsesorte immer noch vehement verweigert, dann probiert es mal mit einer anderen Sorte. Es stimmt zwar, dass Babys und Kinder eine neue Speise immer mehrere Male seriviert bekommen sollten, bis sie diese mögen. Allerdings kennen doch die meisten von uns auch eine Abneigung gegen irgendeine bestimmte Zutat - das gibt es bereits auch bei Babys und sollte akzeptiert werden.

Eine Grundregel lautet: niemals das Baby zum Essen zwingen!

Es gibt auch Babys, die erst ganz begeistert Babybrei essen und dann auf einmal anfangen das Essen zu verweigern. Dahinter kann sich ein Entwicklungsschub verbergen, der das Baby verunsichert und zurück in alte Gewohnheiten bringt. Es kann aber auch am Zahnen liegen - dann könnt ihr mal probieren den Brei kalt zu füttern.

Ab wann gab es bei uns Beikost?

Bei unserem ersten Kind haben wir uns damals nach der Empfehlung unseres Kinderarztes gerichtet. Er teilte die Meinung der WHO, dass es für ein Baby am besten ist, wenn es 6 Monate lang voll gestillt wird. So bekam unser kleiner Fratz seine ersten Breilöffel damalas mit einem Alter von 23 Wochen.

Bei unserem zweiten Sohn haben wie die Beikost schon etwas eher eingeführt - so hat er seine ersten Breiversuche bereits mit dem vollendeten 5. Lebensmonat gemacht. Und bei Kind Nummer 3 war dann alles ganz anders - sie hatte schon sehr früh Interesse an unserem Essen und durfte dann nach dem 4.Lebensmonat schon von vielen Dingen probieren (natürlich ungewürzt). Sie war aber auch nie eine richtige Babybrei-Esserin, sondern schon immer ein Fan von stückigem Essen ganz nach dem BLW-Konzept.

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